Im Brand­fall muss in allen Stock­werten aus­rei­chend Lösch­wasser in Trink­quai­lität vor­handen sein. Mit Stei­glei­tungen sichern Sie aus­rei­chende Ver­sor­gung im Brand­fall.

Wir planen diese unter Berück­sich­ti­gung der vor­schrei­benden Erlasse durch die ört­liche Bau­be­hörde und der Länder und dimen­sio­nieren sie ent­ps­re­chend Ihrer Objekt­ge­ge­ben­heiten. Auch die gefor­derte regel­mä­ßige Was­se­rer­neue­rung berück­sich­tigen wir bereits in der Pla­nungs­phase ent­spre­chend der Mög­lich­keiten vor Ort.

Dazu gehört natür­lich auch die Erstel­lung aller rele­vanten Pläne für das Geneh­mi­gungs­ver­fahren und die Koor­di­na­tion und Abstim­mung des Geneh­mi­gungs­ver­fah­rens mit dem dafür zustän­digen Was­ser­ver­sor­gungs­un­ter­nehmen (WVU)

 

Die Lösch­was­ser­ver­sor­gung erfolgt durch drei unter­schied­lich betrie­bene Lei­tungs­aus­füh­rungen:

  • Nasse Stei­glei­tungen
    Anlagen mit nassen Stei­glei­tungen, die ständig unter Druck stehen und immer betriebs­be­reit sind. Sie dienen in erster Linie zur Selbst­hilfe bei der Brand­be­kämp­fung.
  • Trockene Stei­glei­tungen
    Anlagen mit trockenen Stei­glei­tungen, in die das Lösch­wasser erst im Bedarfs­fall durch die Feu­er­wehr ein­ge­speist wird.
  • nass/​trockene Stei­glei­tung
    Anlagen mit Stei­glei­tungen nass/​trocken, die nor­ma­ler­weise was­ser­frei bleiben und nur im Bedarfs­fall durch die Fern­be­tä­ti­gung von Arma­turen mit Wasser aus dem Trink­was­ser­netz gefüllt werden.

Die Lösch­wasser- und Trink­was­ser­lei­tungen eines Grund­stücks sollen durch eine gemein­same Anschluß­lei­tung ver­sorgt werden. Bei dieser Anschlußart spricht man von einem Ver­bund­sy­stem. Selbst­ver­ständ­lich muss das Lösch­wasser auch Trink­was­ser­qua­lität haben.

Diese gemein­same Anschluss­lei­tung, die ins Gebäude führt, ist so zu bemessen, daß die Trink­was­ser­ent­nahme zu keiner Zeit den Brand­schutz gefährdet.
Das kann dazu führen, daß bei grö­ßeren Bau­vor­haben meh­rere Ein­spei­sungen not­wendig sind. Dann muß jede Anschluß­lei­tung, die ins Gebäude führt, mit einem Zähler und einem Rück­fluß­ver­hin­derer aus­ge­rü­stet sein.

Wichtig ist bei Ver­bund­an­lagen die stän­dige Erneue­rung des Was­sers um Trink­qua­lität dau­er­haft zu gewähr­lei­sten. Daher müssen an den Enden der Feu­er­löschlei­tungen Ent­nah­me­stellen vor­ge­sehen werden, die häufig benutzt werden. Läßt sich das nicht ver­wirk­li­chen, muß eine Spül­mög­lich­keit am Roh­rende ein­ge­baut sein.

Dabei muß das drei­fache des Was­ser­vo­lu­mens von der Zulei­tung zur Feu­er­lösch­an­lage einmal wöchent­lich ent­wäs­sert werden (Auto­ma­ti­sche Spü­lung).

 


Ent­nah­me­ein­rich­tung
für Stei­glei­tungen

Ein­bau­schrank
Form B
Größe B=300 H=400 T=140mm

Auf­putz­schrank
Form C
Größe B=340 H=440 T=140mm

Schrank

  • aus ver­zinktem Stahl­blech, RAL 3000
  • innen und aussen in Struktur pul­ver­be­schichtet
  • nach DIN 14461 Teil2
  • mit 4 Befe­sti­gungs­lö­chern in der Rück­wand
  • mit Belüf­tungs­lö­chern im Boden

Türe

  • ein­lau­fend, mit dop­pelter Umkan­tung
  • Ecken ver­schweißt, 180 Grad auf­schlagbar
  • leicht aus­wech­sel­bare Türe mit Falz
  • und nicht sich­baren Scha­nieren
  • Feu­er­wehr­schloß DIN 14925

Aus­stat­tung nach DIN 14461 Teil 2
zur Stei­glei­tung trocken

  • Schlauch­an­schluß­ar­matur G 2 A,
    DIN 14461 Teil 5, einschl. Ver­schrau­bung,
    mit Betä­ti­gungs­ein­rich­tung nach DIN 14925,
    Armatur aus Rotguß, C-Fest­kupp­lung,
    ›Stei­glei­tung trocken für Feu­er­wehr‹
    Größe 74 x 210mm, nach DIN 4066

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